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Krafttraining und Oberkörperfunktion
Erstellt am:
04.02.2026
Krafttraining, Oberkörperfunktion und Trainingsanpassungen im Ausdauersport
Sportwissenschaftliche und biomechanische Betrachtung unter besonderer Berücksichtigung des Eisschnelllaufs
Einleitung
In technisch anspruchsvollen Ausdauersportarten existiert bis heute die Annahme, dass Krafttraining – insbesondere im Bereich des Oberkörpers – leistungshemmend wirken könne. Häufig wird argumentiert, dass zusätzliche Muskelmasse das Körpergewicht erhöht, den Energieverbrauch steigert und damit die Bewegungsökonomie verschlechtert.
Diese Sichtweise basiert überwiegend auf historischen Trainingsmodellen und einer Gleichsetzung von Krafttraining mit hypertrophieorientiertem Muskelaufbau. Moderne trainingswissenschaftliche Erkenntnisse zeigen jedoch, dass Krafttraining unterschiedliche Anpassungsprozesse auslösen kann, die deutlich differenzierter betrachtet werden müssen und – bei angepasster Methodik – die Bewegungsökonomie und Leistungsfähigkeit von Ausdauersportlern verbessern können.
Der vorliegende Artikel analysiert die Rolle des Krafttrainings im Ausdauersport unter besonderer Berücksichtigung biomechanischer, neuromuskulärer und struktureller Aspekte.
Trainingsanpassungen im Krafttraining
Training führt zu spezifischen Anpassungsprozessen im Muskel-, Nerven- und Bewegungssystem. Unterschiedliche Trainingsmethoden erzeugen dabei unterschiedliche Wirkungsprofile, die sich in Maximalkraft-, Schnell-/Explosivkraft- und Hypertrophieanpassungen gliedern lassen.
Maximalkrafttraining
Maximalkrafttraining zielt primär auf die Steigerung der höchstmöglichen Kraftentwicklung unabhängig von der Bewegungsgeschwindigkeit ab. Typische Anpassungen sind:
verbesserte Rekrutierung motorischer Einheiten
gesteigerte intramuskuläre und intermuskuläre Koordination
erhöhte strukturelle Stabilität
größere Kraftreserve
Maximalkrafttraining verbessert vor allem die Fähigkeit des Nervensystems, vorhandene Muskelmasse effizient zu nutzen, und bildet damit eine Grundlage für nachfolgende Schnellkraft- und Explosivkraftentwicklung. Aufgrund niedriger Wiederholungszahlen und kurzer Spannungsdauer führt es – bei kontrolliertem Volumen – nur begrenzt zu Muskelhypertrophie und kann in Kombination mit Ausdauertraining die Bewegungsökonomie verbessern, ohne Körpergewicht oder maximale Sauerstoffaufnahme signifikant zu erhöhen.
Maximalkrafttraining verbessert die Ausdauerfähigkeit nicht über klassische aerobe Parameter, kann jedoch über eine effizientere Kraftproduktion und eine verbesserte Rate of Force Development die Bewegungsekonomie positiv beeinflussen.
Explosiv- und Schnellkrafttraining
Explosivkrafttraining verbessert die Fähigkeit, Kräfte in sehr kurzer Zeit zu entwickeln und Bewegungen mit hoher mechanischer Leistung auszuführen. Schnellkrafttraining optimiert neuromuskuläre Reaktionsfähigkeit und koordinative Präzision unter betont hoher Bewegungsgeschwindigkeit.
Diese Trainingsformen erzeugen kurze Spannungsphasen und fördern primär neuromuskuläre Leistungsfähigkeit, Kraftübertragung sowie reaktive Eigenschaften der Muskel-Sehnen-Einheit. Sie bauen auf einem ausreichend hohen Maximalkraftniveau auf und ergänzen dieses um die zeitliche Komponente der Kraftentwicklung.
Sie führen nicht automatisch zu maximaler struktureller Kraftentwicklung oder ausgeprägter Muskelhypertrophie, können aber – ähnlich wie Maximalkrafttraining – die Bewegungsökonomie in Ausdauersportarten durch verbesserte neuromuskuläre Effizienz verbessern.
Hypertrophietraining
Hypertrophietraining führt zu einer Vergrößerung des Muskelquerschnitts und kann die absolute Kraftfähigkeit erhöhen. Typische Kennzeichen sind:
längere Spannungsdauer
höhere Wiederholungszahlen
ausgeprägter metabolischer Stress
Training nahe Muskelversagen
Aus sportwissenschaftlicher Sicht wird häufig zwischen eher funktionell orientierter Hypertrophie, bei der strukturelle Anpassungen der kontraktilen Elemente mit deutlicher Kraftzunahme bei moderatem Volumenzuwachs einhergehen können, und stärker volumenorientierten Anpassungsformen unterschieden, bei denen Muskelvolumen und metabolische Anpassungen stärker im Vordergrund stehen. Für Ausdauersportler ist insbesondere eine Hypertrophieform relevant, bei der Spannungsqualität und Kraftentwicklung im Verhältnis zur Körpermasse erhalten oder verbessert werden können.
In der Trainingspraxis kann die Aufrechterhaltung einer hohen mechanischen Spannungsqualität bei hypertrophieorientierten Belastungen jedoch erschwert sein. Hohe Wiederholungszahlen, zunehmende metabolische Ermüdung sowie nachlassende neuromuskuläre Präzision können dazu führen, dass die effektive Kraftentwicklung innerhalb eines Satzes abnimmt und die gewünschte Spannungsqualität nicht mehr vollständig aufrechterhalten wird.
Entscheidend für die funktionelle Leistungsentwicklung ist daher weniger die absolute Wiederholungszahl, sondern die Qualität der erzeugten mechanischen Spannung über die gesamte Belastungsdauer.
Ergänzung
Die trainingsmethodische Differenzierung zwischen Maximalkraft-, Schnellkraft- und Explosivkrafttraining erfolgt in der Praxis nicht ausschließlich über die Trainingslast, sondern wesentlich über Bewegungsgeschwindigkeit, Wiederholungszahl sowie die Dauer der muskulären Spannungszeit (Time under Tension). Diese Parameter beeinflussen maßgeblich, ob Trainingsreize primär neuromuskuläre Anpassungen oder strukturelle Muskelhypertrophie fördern.
Im neuromuskulär orientierten Krafttraining, wie es insbesondere in leistungsorientierten Ausdauersportarten eingesetzt wird, werden Wiederholungszahlen, Satzdauer und Bewegungsgeschwindigkeiten gezielt so gewählt, dass eine hohe neuronale Aktivierung bei gleichzeitig begrenzter metabolischer Belastungsdauer erreicht wird. Dadurch kann Kraftentwicklung verbessert werden, ohne zwangsläufig ausgeprägte Muskelvolumenzunahmen zu provozieren.
Eine detaillierte trainingsmethodische Einordnung der Zusammenhänge zwischen Bewegungsgeschwindigkeit, Wiederholungsstruktur und Spannungsdauer sowie deren Bedeutung für verschiedene Kraftqualitäten wird im ergänzenden Beitrag zur Belastungssteuerung im Krafttraining vertieft dargestellt.
Trainingsmethodische Gestaltung im body®️evolution-System
Das body®️evolution-System beschreibt ein trainingsmethodisches Konzept zur integrierten Entwicklung neuromuskulärer, biomechanischer und metabolischer Leistungsparameter. Es nutzt Bewegungsgeschwindigkeit, Wiederholungszahl und Time under Tension zur gezielten Steuerung neuromuskulärer Anpassungen.
Ballistische Bewegungen erzeugen kurze Spannungsphasen, während kontrollierte Kraftbewegungen mit moderatem Volumen durchgeführt werden.
Diese Trainingsgestaltung kombiniert Leistungsentwicklung mit reduzierter hypertrophieorientierter Reizsetzung. Sie ist als spezifischer methodischer Ansatz zu verstehen. In der Praxis sollte das body evolution-System deshalb als ein möglicher Rahmen verstanden werden, dessen Wirksamkeit – wie bei anderen Trainingsmodellen – an sportartspezifischen Leistungs- und Ökonomieparametern gemessen werden muss.
Die biomechanische Realität komplexer Kraftbewegungen
Ein häufiges Missverständnis besteht in der Annahme, dass bestimmte Kraftübungen ausschließlich den Unterkörper trainieren. Mehrgelenkige Grundübungen wie Deadlifts, Swings, Cleans, Snatches oder Squats werden zwar primär durch Hüft- und Beinmuskulatur angetrieben, erfordern jedoch zwingend eine aktive Stabilisation und Kraftübertragung über den Oberkörper.
Die Trainingslast muss über Hände, Schultergürtel und Rumpf kontrolliert und geführt werden. Ohne strukturelle Einbindung und statisch-dynamische Stabilisation des Oberkörpers wäre eine effiziente Kraftübertragung biomechanisch nicht möglich.
Komplexe Kraftbewegungen sind daher Ganzkörperbewegungen, bei denen der Unterkörper vorwiegend die leistende Funktion und der Oberkörper primär eine stabilisierende, richtungsgebende und kraftübertragende Funktion einnimmt.
Neuromuskuläre Kopplung und systemische Kraftübertragung
Aktuelle biomechanische Modelle beschreiben menschliche Bewegung als Zusammenspiel muskulärer, faszialer und neuraler Systeme. Kraft entsteht nicht lokal, sondern durch koordinierte Aktivierung mehrerer Muskelketten und deren Kopplung über Gelenke und Bindegewebe.
Tensegritätsbasierte Stabilisationsmodelle zeigen, dass lokale Kraftentwicklung stets von globaler Stabilisation abhängig ist. Leistungsfähige Bewegungen erfordern stabile Gegenlager, segmentübergreifende Spannungsverteilung und eine präzise zeitliche Koordination zwischen proximaler Stabilisation und distaler Kraftentfaltung.
Biokinematik des Armeinsatzes im Sprint
Im Sprintlauf eines Leichtathleten erfüllt der Oberkörper eine dynamische Stabilisationsfunktion. Der Armschwung kompensiert Rotationsmomente der Beinbewegung, stabilisiert den Körperschwerpunkt und verbessert die Effizienz der Kraftübertragung auf die Laufrichtung.
Arme dienen dabei nicht primär der direkten Vortriebskraft, sondern der Bewegungskoordination und Stabilisation.
Biokinematik im Eisschnelllauf
Im Eisschnelllauf erfolgt der Vortrieb überwiegend durch laterale Abdruckbewegungen über Hüfte, Knie und Sprunggelenk. Moderne Wettkampftechniken zeigen zunehmend Positionen, bei denen beide Arme – insbesondere auf den Geraden – auf dem Rücken gehalten werden. Diese Technik reduziert aerodynamischen Widerstand und verlängert die Gleitphase.
Biomechanisch bedeutet dies keine Reduktion der Oberkörperfunktion, sondern eine Verlagerung hin zu statischer Rumpf-, Schultergürtel- und Halswirbelsäulenstabilisation.
Stabilisation durch Bewegung versus Stabilisation durch Fixation
Im Vergleich zwischen Leichtathletik-Sprint und Eisschnelllauf zeigen sich zwei unterschiedliche biomechanische Strategien zur Stabilisation des Körpers während der Fortbewegung.
Im Sprint erfolgt die Stabilisation überwiegend dynamisch. Der aktive Armschwung dient der Kompensation von Rotationsmomenten, die durch die alternierende Beinbewegung entstehen, und trägt wesentlich zur Kontrolle des Körperschwerpunkts sowie zur effizienten Kraftübertragung in Laufrichtung bei.
Im Eisschnelllauf hingegen wird – insbesondere auf den Geraden – überwiegend eine gehaltene Stabilisationsstrategie genutzt. Die Stabilisation erfolgt primär über eine hohe isometrische Rumpfspannung sowie über eine fixierte Oberkörperposition bei reduzierter Armarbeit. Diese Haltung unterstützt zusätzlich die aerodynamische Effizienz.
Unabhängig von der gewählten Strategie erfüllen beide Stabilisationsformen eine zentrale biomechanische Funktion: Sie schaffen stabile Lager- und Gegenlagerstrukturen innerhalb des Bewegungsapparates. Muskuläre Kraft kann nur dann effizient in Vortrieb umgesetzt werden, wenn sie zwischen stabilen Widerlagern aufgebaut und kontrolliert übertragen wird. Dabei dient der Rumpf als verbindendes Kraftübertragungselement zwischen Unterkörper, Oberkörper und Extremitäten. Durch die Stabilisierung dieser Strukturen wird die Richtung der Kraftentfaltung präzise gesteuert und Energieverluste durch unerwünschte Ausweichbewegungen werden reduziert.
Diese Stabilisationsmechanismen basieren zusätzlich auf neurophysiologischen Steuerungsprozessen. Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass der Körper Bewegungen distal gelegener Segmente – beispielsweise der Beine – durch eine vorlaufende Aktivierung der proximalen stabilisierenden Muskulatur vorbereitet. Diese sogenannte Feedforward-Rumpfstabilisation beschreibt eine antizipatorische Aktivierung von Rumpf- und Schultergürtelmuskulatur, die bereits vor der eigentlichen Bewegung der Extremitäten einsetzt und so die notwendige strukturelle Stabilität für eine effiziente Kraftübertragung bereitstellt.
In diesem Zusammenhang gilt das Prinzip „proximale Stabilität vor distaler Bewegung“ als grundlegendes Organisationsmuster menschlicher Bewegung. Eine stabile zentrale Körperachse ermöglicht es, Kräfte aus den Extremitäten präzise zu entwickeln, zu übertragen und zielgerichtet einzusetzen. Fehlende oder unzureichende zentrale Stabilisation kann hingegen zu kompensatorischen Bewegungen, erhöhtem Energieverlust und reduzierter Bewegungsökonomie führen.
Eng damit verbunden ist die neuromuskuläre Voraktivierung stabilisierender Muskelgruppen. Diese stellt sicher, dass strukturelle Spannungsverhältnisse innerhalb des Bewegungssystems bereits vor der eigentlichen Kraftentwicklung angepasst werden. Dadurch wird nicht nur die Effizienz der Kraftübertragung verbessert, sondern auch die Belastungsverteilung innerhalb von Gelenken und Bindegewebsstrukturen optimiert.
Trotz ihrer unterschiedlichen motorischen Umsetzung verfolgen dynamische Stabilisation im Sprint und gehaltene Stabilisation im Eisschnelllauf somit denselben biomechanischen und neurophysiologischen Zweck: die Kontrolle von Drehmomenten, die Stabilisierung des Körperschwerpunkts sowie die Optimierung der Kraftübertragung zwischen Unterkörper, Rumpf und Bewegungsrichtung.
Interdisziplinäre Trainingssteuerung im modernen Leistungssport
Leistungsentwicklung erfordert heute ein komplexes Zusammenspiel sportartspezifischer, biomechanischer, neuromuskulärer und konditioneller Trainingsinhalte.
Sportartspezifische Trainer verfügen in der Regel über hohe Expertise innerhalb ihrer Disziplin. Gleichzeitig haben sich Trainingsbereiche wie Krafttraining, Bewegungsanalyse und neuromuskuläre Leistungssteuerung zu eigenständigen Fachgebieten entwickelt, die zunehmend spezialisierte Kenntnisse erfordern.
Internationale Trainingsmodelle zeigen, dass erfolgreiche Leistungsentwicklung häufig auf interdisziplinären Betreuungssystemen basiert.
Wahrnehmung von Muskelentwicklung im Leistungssport
Athleten berichten gelegentlich über das subjektive Gefühl, durch Krafttraining an Muskelvolumen zugenommen zu haben. Diese Wahrnehmung lässt sich häufig nicht durch objektiv messbare Hypertrophie erklären.
Verbesserte Körperspannung, neuromuskuläre Anpassung, Veränderungen der Körperzusammensetzung sowie sozialer Vergleich können das Erscheinungsbild verändern, ohne strukturelle Muskelzunahme zu verursachen.
Funktionelle Bewertung körperlicher Veränderungen
Entscheidend für die Leistungsfähigkeit sind funktionelle Parameter wie:
relative Kraftentwicklung
Stabilität der Bewegungsübertragung
Bewegungsökonomie
aerodynamische Haltungsfähigkeit
Gezieltes Krafttraining kann diese Faktoren verbessern und strukturelle Belastbarkeit erhöhen.
Konsequenzen für die Trainingspraxis im Ausdauersport
Neuromuskulär orientiertes Krafttraining kann:
Bewegungsökonomie verbessern
Kraftübertragung optimieren
Verletzungsrisiko reduzieren
Leistungsfähigkeit erhöhen
Diese Anpassungen treten häufig ohne signifikante Zunahme des Körpergewichts auf.
Integration im body evolution-System
Das body evolution-System kombiniert drei zentrale Trainingsdimensionen:
Bewegungsgeschwindigkeit zur Differenzierung von Kraftqualitäten
metabolische Intensitätsbereiche zur Steuerung der Ausdauerleistung
strukturelle Bewegungsorganisation durch ARC
Diese multidimensionale Trainingssteuerung bietet einen Rahmen, um biomechanische und neuromuskuläre Anforderungen integriert zu adressieren. Sie sollte als konzeptionelles Werkzeug verstanden werden, das – wie andere periodisierte Modelle – auf seine Wirksamkeit empirisch überprüft werden muss.
Schlussfolgerung
Die Annahme, dass Oberkörperkrafttraining im Ausdauersport grundsätzlich leistungshemmend sei, widerspricht dem aktuellen Stand der Trainingswissenschaft. Biomechanische Analysen zeigen, dass Oberkörperstabilität eine zentrale Voraussetzung effizienter Kraftübertragung und Bewegungsökonomie darstellt.
Eine differenzierte Trainingsmethodik, die neuromuskuläre, metabolische und strukturelle Anpassungen berücksichtigt, ermöglicht eine nachhaltige Leistungsentwicklung.
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