BLOGBEITRAG

P33 - FUSION workshop

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P33

Workshop

P33 FUSION-Workshop | Bewegungskompetenz

Erstellt am:

06.02.2026

Ort:

Pergamentergasse 33A

Datum:

am 31.01.2026

Level:

Fortgeschrittener

P33 - FUSION workshop
P33 - FUSION workshop

FUSION Workshop – Bewegungskompetenz systematisch entwickeln


Rückblick auf ein intensives Praxis-Seminar bei P33 Erfurt

Der FUSION Workshop vom vergangenen Wochenende stand ganz im Zeichen der strukturierten Bewegungsausbildung innerhalb des body®evolution-Systems. Aufbauend auf den Grundlagen aus dem ELEMENTS-Training wurde die Entwicklung komplexerer Kettlebell-Praktiken systematisch vorbereitet, überprüft und erweitert.

Im Fokus standen die drei zentralen Fertigkeiten:

  • Swing

  • Turkish GetUp

  • Snatch

Ziel war nicht das bloße Ausführen der Übungen, sondern das bewusste Entwickeln von Bewegungskompetenz.


Ausgangspunkt – Rückgriff auf die Grundlagen (ELEMENTS)

Jede komplexe Bewegung entsteht aus stabilen Basics. Deshalb begann der Workshop mit einem gezielten Rückblick auf die ELEMENTS-Inhalte.

Dabei wurden zentrale Voraussetzungen überprüft:

  • Organisationsfähigkeit von Spannung und Atmung

  • Verständnis von Setup und Bewegungsstruktur

  • Bewegungsrhythmus und Kraftübertragung

  • Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung während der Bewegung

Diese Standortbestimmung diente nicht als Leistungsbewertung, sondern als Grundlage für eine individuelle Weiterentwicklung innerhalb der Gruppe.


Systematische Skill-Entwicklung

Auf dieser Basis wurden Swing, GetUp und Snatch Schritt für Schritt aufgebaut. Entscheidend war dabei die didaktische Herleitung der Bewegungen.

Jede Praxis wurde:

  1. in ihre funktionellen Bestandteile zerlegt

  2. anschaulich demonstriert

  3. über vorbereitende Übungen zugänglich gemacht

  4. in den Gesamtbewegungsablauf integriert

Dieser strukturierte Aufbau ermöglichte es den Teilnehmern, Bewegungen nicht nur auszuführen, sondern sie zu verstehen und aktiv zu kontrollieren.


Troubleshooting – Lernen über Hindernisse

Ein wesentlicher Bestandteil des Workshops war die gezielte Analyse typischer Bewegungsprobleme.

Wenn Voraussetzungen nur eingeschränkt vorhanden waren, wurden alternative Übungswege angeboten. Dieses Troubleshooting beinhaltete unter anderem:

  • Anpassung von Spannungsorganisation und Atemarbeit

  • Veränderung von Ausgangspositionen

  • Vereinfachte Bewegungsvarianten

  • zusätzliche vorbereitende Drill-Sequenzen

Gerade dieser individualisierte Ansatz sorgte dafür, dass jeder Teilnehmer unabhängig vom Ausgangsniveau vom Workshop profitieren konnte.


Perspektivwechsel im Lernprozess

Ein zentraler Schwerpunkt lag auf einem methodischen Perspektivwechsel:

Weg von der isolierten Muskelarbeit – hin zur Beobachtung, zum Ausprobieren, zur Imitation und zum bewussten Üben vollständiger Bewegungsabläufe.

Diese Herangehensweise erlaubt es, komplexe Praktiken wie den Turkish GetUp nicht nur technisch zu erlernen, sondern als koordinatives Gesamtmuster zu verstehen.


Praxisbeispiel: Turkish GetUp

Besonders deutlich zeigte sich dieser Lernansatz beim Aufbau des Turkish GetUp. Durch die strukturierte Zerlegung der einzelnen Bewegungsphasen konnte jeder Teilnehmer den Ablauf nachvollziehen und Schritt für Schritt umsetzen.

Was zunächst komplex erscheint, wurde durch systematische Herleitung zu einer nachvollziehbaren Bewegungslogik.


Workshop-Ergebnis: Bewusst bewegungskompetent werdend

Das zentrale Ziel des Workshops bestand darin, Teilnehmer in den Zustand des bewussten Bewegungserlernens zu führen.

Dieser Status lässt sich als:

„bewusst bewegungskompetent werdend“

beschreiben.

Die Teilnehmer konnten Bewegungsabläufe nicht nur reproduzieren, sondern aktiv steuern, analysieren und verbessern.


Der Weg geht weiter – Umsetzung im P33 Training

Die im Workshop entwickelten Fähigkeiten bilden die Grundlage für die weiteren Kompetenzstufen innerhalb des P33-Trainingssystems.

Im regulären Training werden diese Inhalte nun vertieft, stabilisiert und weiterentwickelt – bis Bewegungen zunehmend automatisiert und belastbar abrufbar werden.


Fazit

Der FUSION Workshop zeigte erneut, dass nachhaltige Kraftentwicklung nicht aus isolierter Belastung entsteht, sondern aus strukturierter Bewegungsorganisation.

Durch systematische Herleitung, individuelle Anpassung und konsequentes Üben konnte jeder Teilnehmer Fortschritte erzielen – unabhängig vom Ausgangsniveau.


Ausblick

Weitere Workshops und Trainingsangebote bauen auf diesem Konzept auf und führen Schritt für Schritt zu höherer Leistungsfähigkeit, Belastbarkeit und Bewegungssicherheit.

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